| 05.10.11 | Leserbrief zur Dichtheitsprüfung |
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| Geschrieben von: FDP Ortsverband Ahlen |
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Das Vorgehen der Stadtverwaltung stößt nicht nur bei der FDP auf Unverständnis, sondern zeigt allen Bürgern in Ahlen das bürgerunfreundliche Vorgehen unserer Verwaltung.
Dass außer der FDP am Donnerstag fast alle anderen Parteien dies unterstützten, ist den betroffenen (somit allen) Bürgern in Ahlen nicht vermittelbar. Nach langer Diskussion und starkem Druck aus dem gesamten Land hat der Landtag in Düsseldorf zumindest einige Erleichterungen für die Bürger beschlossen. Man sollte davon ausgehen, dass jede Stadt dies direkt an die Bürger weitergibt und die aktuellen Landesgesetze somit einhält!
Nicht so in Ahlen! Hier wird mit Unterstützung einer breiten Parteimehrheit dafür gesorgt, dass alles beim Alten bleibt. Dies bedeutet unnötige Ausgaben für nahezu ALLE Bürger, da z.B. weiterhin auch die kleinsten Schadstellen an Abwasserrohren eine Sanierung nach sich ziehen werden! Bei landesweiten Schadensfällen von über 90% an den Abwasserrohren eine Belastung für nahezu alle Häuserbesitzer UND Mieter!
Eine Änderung der Abwasserordnung, wonach nicht alle Schadstellen gleich behandelt werden und eine Reparatur nur in schweren Fällen nötig ist, würde für die Verwaltung lediglich Mehrarbeit bedeuten. Zusätzliche Kosten für die Verwaltung entstehen nicht!
Dass hier Politik GEGEN den Bürger gemacht wird, ist auf vielen Veranstaltungen deutlich geworden. Die FDP Ahlen sagt dazu weiterhin deutlich: So nicht! Des weiteren bezweifeln wir, dass die Missachtung der aktuellen Landesvorgaben rechtlich Bestand hat! Diese Zweifel haben wir bereits auch im Arbeitskreis deutlich gemacht!
Da wir leider keine Mehrheiten gegen die Vorlage der Verwaltung bei den anderen Parteien gefunden haben, werden wir versuchen diese bei den Bürgern zu finden! Ein Weiter so auf Kosten der Bürger werden wir nicht hinnehmen!
Norbert Fleischer stellv. Ortsvorsitzender FDP-Ahlen |


