Donnerstag, 09.09.2010
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08.02.10  Erklärung der FDP - Fraktion zur Bäderfrage Ahlen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Die FDP-Fraktion Ahlen   
ErweiterteFraktionBaederFrageKl

Im Zuge der letzten Fraktionssitzung am 08.02.2010 bekräftigt die Fraktionsspitze um Gabriela Wilinski-Röhr die bereits im Wahlprogramm der FDP Ahlen aufgeführte Zwei-Standort-Lösung. Für weitere Zukunftsplanung sollte eine optionale Einstandortlösung ins Auge gefasst werden. Erklärung der FDP - Fraktion zur Bäderfrage Ahlen:


Die Vorteile eines konzentrierten Bäder-Standortes sind eher unerheblich gegenüber einer Zwei-Standort-Lösung. Dem gegenüber kann bei einem Schwimmbadbetrieb im Berliner Park der Saunabetrieb zusätzlich aufrechterhalten bleiben. Sicher ein nicht zu unterschätzender zusätzlicher Anreiz für das Bad und die gesamte Stadt. Auch der Personalabbau würde entsprechend geringer ausfallen, somit ein positives Signal für die Beschäftigten, als auch eine Reduzierung der Kosten für Abfindungen. Es wurde zudem nochmals darauf hingewiesen, eine entsprechende Umsetzung möglichst kurzfristig anzustreben, damit die möglichen Kostenvorteile möglichst schnell umgesetzt werden können.


Die von der FWG vorgeschlagene spontane Schließung des Freizeitbades lehnt die FDP ab. Eine Schließung würde nur bei einer deutlichen Kosteneinsparung Sinn machen. Ohne positiven, sichtbaren Einspareffekt würde eine zeitweilige Schließung lediglich weitere Kundenabwanderung bedeuten und daher lediglich negative Folgen haben.


Eine in der lebhaften Fraktionsdiskussion von einigen Mitgliedern eingebrachte Einstandort-Lösung am Berliner Park wurde für den jetzt geplanten Umbau zudem abgelehnt. Eine Schließung des Freibades und der Bau eines neuen Außenbeckens am Berliner Park würde für eine zeitnahe Lösung als zu utopisch angesehen und damit abgelehnt. Eine evtl. Baufinanzierung durch einen möglichen Grundstücksverkauf wird sicher als sinnvoller angesehen als die GRÜNE Lösung eines Abenteuerspielplatzes im Berliner Park, auf Grund der möglichen Reduzierung der jährlichen Defizite ist aber eine möglichst kurzfristige Umsetzung vorzuziehen.


Um zukünftig flexibel gestalten zu können, sollte aber bei der Entwurfsplanung diese Möglichkeit optional berücksichtigt werden. Es sollte daher schon bei der Bauplanung des neuen Bades auf eine zusätzliche Anbindung eines Außenbeckens für den Sommerbetrieb geachtet werden. Eine dahingehende technische und bauliche Prüfung wäre wünschenswert.