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09.03.10  Ziele der Liberalen - FDP will ein Ohr für Jugendliche haben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ahlener Tageblatt, Andrea Wittmann   
FDP_will_ein_Ohr_fuer_Jugendliche_haben_AT_09.03.2010
Mit einem fast komplett neuen Vorstand geht die FDP Ahlen die Arbeit an (v. l.): Die ausgeschiedene Vorsitzende Gabriela Wilinski-Röhr, Michael Schmelzer (Beisitzer), Werner Leppelt (Schatzmeister), Markus Diekhoff (neuer Fraktionsführer im Kreistag), Norbert Fleischer (zweiter Ortsverbandsvorsitzender), Andreas Huesmann (Beisitzer), Eric Fellmann (Vorsitzender) und der Kreisvorsitzende, MdL Stefan Romberg. Bild: Wittmann

Ahlen (wit). Das Thema Jugendparlament wolle die Ahlener FDP nach vorne bringen, wie der neue zweite Ortsverbandsvorsitzende Norbert Fleischer beim Ortsparteitag am Sonntagabend in seiner Antrittsrede betonte. „Wir wollen zeigen, dass man ein Ohr für junge Leute hat.“

Zuvor hatte der neue Vorsitzende Eric Fellmann erklärt, dass man durch die Verteilung der Parteiarbeit auf mehrere Schultern qualitativ hochwertige Arbeit abliefern und damit die Fraktion im Rat unterstützen wolle. Zudem hoffe die FDP auf neue Mitglieder: „Wir wollen mit einer größeren Grundstärke auftreten in Ahlen“. Welche zentralen Themen die Partei derzeit beschäftigen, hatte die Fraktionsvorsitzende und scheidende Ortsverbandsvorsitzende Gabriela Wilinski-Röhr erläutert: Bei der Bäderfrage wolle die FDP den Standort Berliner Park stärken und dort langfristig eine Einstandortlösung anstreben. In der Landesgartenschau 2017 sehe die FDP ein große Chance für die Stadtentwicklung, es brauche aber eine Lenkungsgruppe.

 

 

In Sachen Mühlencenter stehe die FDP dazu, dass man einen Investor unterstützen müsse. Mit dem Einzug von Kressner nach der Beumer-Insolvenz sei am anderen Ende des „Knochens“ nur der alte Status Quo wiederhergestellt worden. „Ansonsten hat sich nichts getan und wird sich auch nichts tun“, wenn man den entsprechenden Ratsbeschluss beibehalte.

Beim Haushalt wollen die Ahlener Liberalen nicht einfach nur kurzfristig Löcher stopfen, sondern sie fordern eine langfristige Konzeption und strukturelles Umdenken.

Nicht einverstanden sei man mit der „einfachen Lösung“, zusätzliche Einnahmen über weitere Belastung der Bürger zu bekommen. Ebenso schlecht seien Maßnahmen, die Investoren abschreckten und dem Mittelstand schadeten.