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Münster (gl). Daniel Bahr bleibt Bezirksvorsitzender der FDP im Münsterland. Bei seiner zweiten Wiederwahl in Folge stimmten knapp 90 Prozent der Delegierten des Bezirksparteitags für den 34-jährigen parlamentarischen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium.
Das Stellvertreter-Trio für Bahr (Münster) bilden in den kommenden zwei Jahren Stefan Romberg (MdL, Drensteinfurt), Jochen Wismann (Ascheberg) und Jens Lenski (Münster). Schatzmeister Frank Denzol aus Mettingen wurde in seinem Amt bestätigt, neu im Bezirksvorstand ist Schriftführerin Gabriela Wilinski- Röhr aus Ahlen.
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Selbstbewusst: Der wiedergewählte FDP-Bezirksvorsitzende Daniel Bahr ging auch mit den Koalitionpartnern in Berlin hart ins Gericht. Bild: dpa
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Zufrieden präsentierte Daniel Bahr dem Bezirksparteitag am Donnerstagabend in Münster die regionalen Erfolge der Freien Demokraten in den vergangenen zwei Jahren: 211 Mandatsträger (plus 56 Prozent), ein Mitgliederzuwachs um 18 Prozent und seit 2009 eine zweite Bundestagsabgeordnete aus der Region, Claudia Bögel aus Steinfurt.
Der Vorsitzende präsentierte sich selbstbewusst: „Die letzte Bundestagswahl haben nicht CDU/CSU gewonnen, sondern die FDP“, sagte Bahr unter Applaus und ärgerte sich über zurückhaltende, bisweilen skeptische Koalitionspartner: „Die Häme, die uns auch aus Teilen der Koalition entgegen schlägt, finde ich enttäuschend.“ Die FDP sei zur Durchsetzung des Wahlprogramms nach Berlin geschickt worden. Neuerliches öffentliches Abrücken der CDU/CSU von vereinbarten Zielen, etwa dem Atomausstieg, mache ihn zornig. Über Umweltminister Norbert Röttgen sagte er: „Er ist der Regierungs- Toyota, eine Rückrufaktion.“ Sticheleien gab es auch gegen den bayerischen Koalitionspartner CSU und dessen Gesundheitsminister Markus Söder: „Die Dauersödereien aus dem Süden nerven.“
Ganz sachlich präsentierte sich dagegen Stefan Romberg, der am 9. Mai sein Landtagsmandat verteidigen möchte. Der Drensteinfurter verwies auf „100 000 neue Betreuungsplätze für unter Dreijährige und auf 8000 neue Lehrer“, seit Schwarz-Gelb in NRW regiere.
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