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17.04.10  Dr. Gerhard Papke (FDP) bei Buschhoff - Wirtschaft und Politik auf Tuchfühlung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ahlener Tageblatt, Voss-Loermann   
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Bei der Firma Buschhoff kamen am Donnerstagnachmittag Politik und Wirtschaft ins Gespräch: (v. l.) Werner Buschhoff, Dr. Stefan Romberg, Dr. Christian Buschhoff, Dr. Gerhard Papke, Eric Fellmann und Gabriela Wilinski-Röhr. Bild: Voss-Loermann

Ahlen (eve). „Kontakt herstellen zwischen Wirtschaft und Politik." Das sei auch ein Anliegen der FDP in Ahlen, betonte am Donnerstagmittag die liberale Fraktionschefin, Gabriela Wilinski-Röhr. Anlass dazu war der Besuch des FDP-Fraktionschefs im Düsseldorfer Landtag. Dr. Gerhard Papke, bei der Ahlen der Landmaschinenfabrik Buschhoff an der Kruppstraße.


Empfangen wurden die FDP-Politiker, zu denen auch Ahlens FDP-Chef Eric Fellmann sowie der FDP-Kreisvorsitzende Dr. Stefan Romberg gehörten, von den Firmeninhabern Werner Buschhoff und Dr. Christian Buschhoff. Bei einer Führung durch den Betrieb erläuterten die Gastgeber dem Besucher aus Düsseldorf, dass die Firma mit Werner Buschhoff in der dritten und Dr. Christian Buschhoff bereits in der vierten Generation im Familienbesitz sei.


Die Getreideverarbeitung sei das Metier des Unternehmens, dessen Bedingungen in den vergangenen Jahren nicht unbedingt leichter geworden seien. Habe es nach dem Krieg noch etwa 40 hauptamtliche landwirtschaftliche Betriebe in Ahlen geben, seien es heute gerade mal noch zehn bis zwölf, so Werner Buschhoff. Das sei ein Indiz, wie es im gesamten Land aussehe.

Früher habe man durch die Zeche, die hohe Löhne gezahlt und ihre Arbeiter früh in den Ruhestand entlassen habe, einen schweren Stand im Wettbewerb um die Arbeitnehmer gehabt. „Wir mussten immer kämpfen", so der Seniorchef, der seit mehr als 40 Jahren im Betrieb ist.

Die Landmaschinen seien alle selbst entwickelt, außer einigen Grundkomponenten stelle man alles selbst her. „Während Erntemaschinen für Lohnunternehmen etwa 600 Stunden im Jahr laufen, sind das bei Maschinen für die Futtergewinnung an die 3000 Betriebsstunden. Daher müssen hier besondere Voraussetzungen geschaffen werden." Man passe sich immer an die Erfordernisse der Landwirtschaft an und sei daher überaus flexibel, so Buschhoff.

Dr. Papke wrürdigte die Verdienste der Firma Buschhoff, die beispielhaft für den deutschen Landmaschinenbau stehe.