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| Geschrieben von: Ahlener Zeitung, Maria Kessing |
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28.8.2008 Gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von SPD, Grünen und FDP vorgestellt "Willa" will, weil es um Ahlen geht
Er möchte, wie er weiter sagte, an seine Leistungen als Stadtdirektor (1985 bis 1995) anknüpfen, weitere Fehlentwicklungen vermeiden, sich mit neuen Ideen für die Stadt engagieren und sie nach vorne bringen. Leider sei vieles in den vergangenen zehn Jahren liegen geblieben oder verschoben worden. "Am Ende einer Diskussion muss auch gehandelt werden. Das ist viel zu kurz gekommen", sagte der Herausforderer von Benedikt Ruhmöller. Nicht umsonst sei Ahlen in einer IHKStandortanalyse weit abgeschlagen und auch die im Rahmen des Masterplanes geäußerten Schwächen seien altbekannt und nicht abgestellt worden.
"Im Rathaus fehlt ein wirklicher Chef", einer mit Herz und Verstand, ein Denker und Lenker der wisse, wo er die Hebel ansetzen müsse, lobte SPD-Chefin Gabi Duhme "den besten Ahlener Kandidaten, den man finden konnte." Mit Willamowski habe man jemandem gefunden, mit dem es wieder Freude mache, zu arbeiten. Er besitze eine ganz andere Führungsqualität als der Amtsinhaber. In Ahlen gebe es einen Fürsten und viele kleine Könige, dieser Zustand müsse beendet werden.
"Die Stadt braucht den Wechsel", knüpfte Grünen-Fraktionschefin an ihre Vorrednerin an. Willamowski habe große Verwaltungskompetenz, aber auch viel Gestaltungswillen. Im Rathaus fehle Führung, deshalb so FDPRatsfrau Gabriela Wilinski-Röhr habe man das "Wagnis" eines gemeinsamen Kandidaten eingegangen, der auch für liberale Wähler eine Alternative darstelle. Man werde in der Ahlener Ampel sicher bei den Inhalten nicht nur "kuscheln", aber das gemeinsame Ziel, Ahlen weiter zu entwicklen, verbinde die drei Parteien. Dass man sich auch um Inhalte streiten werde, stehe außer Frage, Ideologie habe jedoch nicht die erste Priorität, unterstrich auch Gabi Duhme. Programme entstünden im Dialog, auch mit dem Bürger, wünscht sich Dr. Willamowski einen fairen Wahlkampf ohne persönliche Verletzungen.
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