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| Geschrieben von: Ahlener Zeitung, Peter Harke |
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28.8.2008 "Eine Frage der Glaubwürdigkeit" - Dr. Gerd Willamowski will auch für den Rat kandidieren und verspricht fairen Wahlkampf
Diesmal im Beisein ihres gemeinsamen Hoffnungsträgers, wollten die drei Parteivorsitzenden Gabi Duhme (SPD), Petra Pähler-Paul (Bündnis 90 / Die Grünen) und Gabriela Wilinski-Röhr (FDP) noch einmal erläutern, warum Willamowski "ihr Mann" ist.
"Ich habe ein gutes Gefühl."
"Der Beste, den es gibt", wie Duhme sagt. Einer, der alles mitbringe, was die Bürger von ihrem Bürgermeister erwarten dürften: "Herz und Verstand, ein hohes Maß an fachlicher und sozialer Kompetenz". Der 64-Jährige sei ein "Denker und Lenker", der seine Fähigkeiten als Verwaltungschef in Ahlen schon unter Beweis gestellt habe und ohne lange Einarbeitung "morgen wieder anfangen" könne. Petra Pähler-Paul erkennt bei Willamowski überdies "Gestaltungsfähigkeit" und den "Willen zur überparteilichen Zusammenarbeit" mit dem Rat. Eigenschaften, die sie beim derzeitigen Amtsinhaber Benedikt Ruhmöller vermisst. Die FDP-Vorsitzende Gabriela Wilinski-Röhr räumt ein, es sei "ein Wagnis" für die Liberalen, "mit Parteien, die uns sonst nicht so nahe stehen", ein Bündnis einzugehen. Aber sie habe ein "gutes Gefühl". Was für die Zeit nach dem Wahltag nicht bedeute, "dass wir nur noch kuscheln werden". Auch Petra Pähler-Paul pocht auf die Eigenständigkeit der Grünen, es gebe durchaus "divergierende Meinungen" zur SPD.
Zu seinen Beweggründen, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, hatte Dr. Willamowski in einem vorab geführten Interview mit der "AZ" erklärt: "Ich bin Ahlener, ich wohne in Ahlen jetzt seit 23 Jahren. Meine Kinder sind hier aufgewachsen, und darum liegt mir diese Stadt am Herzen und will ich mich für diese Stadt engagieren. Und ich denke, ich kann auch noch was bewegen." Das will Willamowski notfalls auch als einfaches Ratsmitglied tun, sollte er nicht zum Bürgermeister gewählt werden. Das sei für ihn "eine Frage der Glaubwürdigkeit". Welche Rolle er, sollte es so kommen, in der Fraktion spielen wolle, ließ er offen, versicherte aber: "Ich habe keinen Ehrgeiz, Fraktionsvorsitzender zu werden." Ihm gehe es vor allem darum, Fehlentwicklungen der letzten Jahre, wo noch möglich, zu korrigieren und die Stadt "mit neuen Ideen nach vorne zu bringen". Dem politischen Gegner versprach Willamowski einen fairen Wahlkampf. "Ich werde niemals unter der Gürtellinie schlagen."
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