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| Geschrieben von: Ahlener Tageblatt, Marion Blum |
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8.8.2008 Bürgermeisterwahl - CDU-Spitze zeigt sich gelassen Ahlen (mb). Wenig überrascht über die Nominierung von Dr. Gerd Willamowski als Gegenkandidat für das Amt des Bürgermeisters zeigte sich gestern Nachmittag Amtsinhaber Benedikt Ruhmöller.
"Dieser Name ist einer von denen, die beim SPD-Ratespiel dieses Sommers ‚Wer wird Kandidat?‘ genannt worden sind", sagte er. Bisher sei er allerdings davon ausgegangen, dass Dr. Willamowski sich auf seinen Ruhestand vorbereite. "Wenn er jetzt nach einer neuen Perspektive sucht, kann ich das nur zur Kenntnis nehmen", so Ruhmöller. Er selbst sei mit der Option angetreten, das Bürgermeisteramt 15 Jahre lang auszuüben und der Meinung, dass sich in den neun Jahren seiner Amtszeit vieles in den Bereichen Wirtschaft, Stadtentwicklung und Bildung positiv entwickelt habe. "Ich befürchte deshalb nicht, dass Willamowski das Amt des Bürgermeisters im Jahr 2009 antreten wird", erklärte Ruhmöller. Für Wahlkampf sei es ihm noch zu früh. "Ich werde mich auf meine Arbeit konzentrieren", betonte er.
Lutz Kuligowski, Vorsitzendes CDU-Stadtverbandes: "Man kann Dr. Willamowski nicht absprechen, dass er über Verwaltungserfahrung und Ortskenntnis verfügt. Für mich stellt sich allerdings die Frage: Warum tut sich jemand, der fast das Rentenalter erreicht hat, so etwas an? Außerdem kann er maximal eine Amtsperiode als Bürgermeister tätig sein. Auf jeden Fall ist Dr. Gerd Willamowski ein Gegner, den wir ernst nehmen müssen." Lutz Kuligowski findet es "spannend" zu sehen, ob es aufgrund des Alters Unterschiede beim Wahlkampf geben werde. Zum Schluss erinnerte Kuligowski daran, dass die SPD Willamowski seinerzeit nicht als Bürgermeister- Kandidaten gewollt habe.
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