| 01.12.10 | Schulte: Ein tolles Konzept - Entwicklungsschub durch die LaGa 2017 |
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| Geschrieben von: Ahlener Tageblatt, Detlef Peter Jotzeit | ||
„Ahlen hat es da deutlich schwerer“, stellte der Landschaftsarchitekt fest. Schließlich gehe es hier um wesentlich mehr: „Die Stadt Ahlen bekommt die wunderbare Möglichkeit, sich neu zu erfinden.“ Terfrüchte zeigte sich zuversichtlich, dass die Wersestadt mit dem Stadtentwicklungskonzept „Ahlen im Trialog“ punkten und sich gegenüber den Mitbewerbern absetzen kann. „Sie müssen es nur wollen“, forderte er die rund 50 Teilnehmer der Informationsveranstaltung im Ratssaal auf. „Nehmen Sie den Hintern in die Hand und machen etwas daraus.“
Ins gleiche Horn stieß Stadtplaner Mattias Bartmann. „Es geht um viel mehr als eine Machbarkeitsstudie für die Landesgartenschau, sondern um Stadtentwicklung“, stellte er fest. Dazu gebe es zwar schon ein solides Grundgerüst, doch das Konzept sei noch nicht fertig. „Steuern Sie Ideen bei“, forderte er die Bürgerschaft auf, sich aktiv einzubringen. Und aus seiner Sicht als frischgebackener Neubürger stellte er fest: „Die Stadt hat sehr viel mehr Potenzial als manche denken.“ Wie die Zukunft konkret aussehen kann, umriss Terfrüchte anhand von drei Initiativen. Unter dem Motto „Ahlen sattelt um“ könne der 11,1 Kilometer lange Rundkurs des angedachten Wegedreiecks (Olfe, Werse, Zechenbahntrasse) zu Fuß oder per Rad erschlossen werden. Damit positioniere sich die Stadt nicht nur als autounabhängig, sondern leiste zugleich einen Klimabeitrag. Unter dem Motto „Wasser macht Stadt“ zeigte Terfrüchte Möglichkeiten auf, die Werse und Olfe neu zu entdecken und zugänglich zu machen. Mit der Initiative „Ahlen bildet Zukunft“ plädierte er dafür, Lernorte (Schulen und Bildungseinrichtungen) zu öffnen und in die Freizeitgestaltung mit einzubeziehen. „Ein tolles Konzept“, lobte Ex- Stadtplaner Horst Schulte die Ideensammlung. Grundvoraussetzung seien aber ein breiter Konsens in der Bevölkerung und die Zustimmung der Politik. Sicher war er sich schon jetzt: „Wenn es uns gelingt, die Landesgartenschau durchzuführen, dann gibt es für die Stadt einen Entwicklungsschub, für den wir sonst 20 Jahre brauchen.“ Zitate
Friedhelm Terfrüchte, Landschaftsarchitekt.
Herbert Faust, ehemaliger CDU-Bürgermeister.
Arne Engelbrecht (FWG).
Ernst Koenen, Kaufmann.
Franz Tripp, Vorsitzender der Bürgerstiftung Ahlen.
Hermann Huerkamp, Leiter Projektgesellschaft Westfalen.
Werner Leppelt (FDP).
Gabi Duhme (SPD).
Jürgen Henke, Unternehmer.
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